SEO: Mit Google Alerts geile Backlinks aufbauen und mehr…

Google News ist ein äußerst geniales SEO-Tool, um neue geile Backlinks zu generieren und Ideen für neue Inhalte zu erhalten. Welche Alerts richtig geil sind für die Suchmaschinenoptimierung, zeige ich hier.

SEO-Tutorial / Google Alerts. Jeder gute Online Marketer und Suchmaschinenoptimierer sollte Google Alerts nicht nur vom Namen her kennen, sondern deren Funktionen auch aktiv nutzen. Über die Alerts erhalten wir täglich neue Informationen aus dem Netz – direkt per E-Mail zu uns geschickt. Diese können wir nutzen, um neue geile Ideen für Blogartikel zu erhalten, die Marketingstrategie unserer Konkurrenten zu studieren und sogar um Backlinks super einfach zu erhalten.

In diesem Artikel gehe ich kurz auf die Hintergründe von Google Alerts ein und anschließend auf die Funktionen, die für uns als Suchmaschinenoptimierer richtig wertvoll sind.

Inhaltsverzeichnis:

Basics: Was ist Google Alerts?

Google Alerts ist ein Dienst von Google, mit dem man sich täglich oder wöchentlich über neue Inhalte in der Suchmaschine zu bestimmten Themen informieren kann. Ursprünglich war der Dienst dazu gedacht, bspw. über aktuelle Ereignisse (wie etwa News zu einem bestimmten Thema) auf dem Laufenden zu bleiben. Die neuen Inhalte werden dabei per Mail an den Empfänger geschickt.

Google Alerts verhält sich dabei in etwa wie ein Newsletter-Abonnement. Mit dem Unterschied, dass sich hierbei der Inhalt der Suchmaschine und ein beliebiges Thema selbst auswählen sich ausdenken lässt. Die Idee ist dabei eine Keyword-Phrase, die wir in Google Alerts eingeben. Wir erhalten also alle neuen Meldungen zu einem bestimmten Thema, das Google selbst in den Index frisch aufgenommen hat.

Gebe ich also eine beliebige Suchanfrage nicht in der Google Suche, sondern in Google Alerts ein und abonniere ich diesen Alert, erhalte ich von nun an per Mail immer die neuesten Inhalte im Netz zu meiner Suchanfrage. Ziemlich genial. Denn so muss ich nicht manuell jeden Tag die selbe Suchanfrage starten und selbst rausfiltern, was neu ist. Ich erhalte die neuen Ergebnisse ganz einfach per Mail.

Das eingegebene Thema bzw. die Suchanfrage ähnelt dabei im größten Teil dem, was man in die Google Suche eingeben kann. Das bedeutet, dass wir die → Google Suchoperatoren auch in den Google Alerts verwenden können. Für Suchmaschinenoptimierer und Online Marketer hat Google Alerts also enormes Potential. Auf die ich jetzt eingehen werde.

Deswegen spreche ich in diesem Artikel auch immer von Abfragen, die gleich dem sind, was wir in Google Alerts für eine Suchanfrage eintippen.

Google Alerts – Die Basiseinstellungen

In Googe Alerts habe ich die Möglichkeit, verschiedene Voreinstellungen zu treffen, um eben genauere Ergebnisse per Mail zu erhalten. Diese sind:

  1. Häufigkeit
    In welchem Rhytmus möchte ich Neuigkeiten erfahren? Sofort, einmal täglich oder wöchentlich? Je spezieller die Abfrage auf meine Seite zugeschnitten ist, desto schneller sollte natürlich die Mail eingehen. Wenn es sich um allgemeinere Inhalte handelt, kann es auch gerne mal wöchentlich sein.
  2. Quellen
    Möchte ich grundsätzlich alle Quellen erhalten? Oder nur neue Inhalte aus bestimmten Bereichen, wie etwa nur aus Blogs, Foren (Diskussion), Google News, Videos oder dem restlichen Web?
  3. Sprache
    Hier kann ich auswählen, ob ich neue Informationen nur auf deutsch, einer beliebigen Sprache oder allen Sprachen erhalten möchte. Ist die Suchphrase brand-lastig, sollte natürlich alle Sprachen ausgewählt werden. Ansonsten kann ich hier bestimmen, welche Sprache ich brauche.
  4. Region
    Filtert bereits vor, aus welchen Bereichen Neuigkeiten kommen sollen. Erkennt Google eine Seite so, dass sie physikalisch aus Italien stammt, wird sie mit der Auswahl Deutschland nicht ausgegeben. Das kann interessant sein, um neue Märkte in bestimmten Ländern zu filtern.
  5. Anzahl
    Hier kann man angeben, ob nur relevante Ergebnisse übermittelt werden sollen… oder alle Ergebnisse. Mein Tipp: Wenn sich der Alert auf einen Brandnamen beschränkt, sollte immer Alle Ergebnisse ausgewählt sein. Aber auch bei physikalischen Keywords in Kombination mit einem bestimmten Thema (wie etwa „Restaurants <ORT>“) sollten alle Ergebnisse aktiviert sein. Umgekehrt kann bei Einzelbegriffen, die ich nicht primär behandle, auch Nur die relevantesten Ergebnisse ausgewählt werden.
  6. Senden an
    An welche Adresse sollen die Alerts gesendet werden? Tipp: Wenn man von Google ausgeloggt ist, kann man individuelle Mailadressen eintragen und muss sich nicht auf die im Dropdown gezeigten Mailadressen beschränken.

Blogideen mit Google Alerts

Google Alerts eignet sich ideal, um neue Ideen und Informationen zu einem bestimmten Begriff zu erhalten. So hilft uns das Tool dabei, neue innovative Ideen für Blogartikel zu geben.

Blogideen allgemein aus verschiedenen Bereichen zu einem Thema

Möchte ich ganz allgemein zu einem Thema auf dem Laufenden bleiben oder neue Entwicklungen zu einer bestimmten Suchphrase erhalten, gebe ich in Google Alerts lediglich den Suchbegriff oder die Keyword-Kombination ein. Ich geb einfach die Suchanfrage wie in der Google Suche ein.

Blogideen von Konkurrenten

Die Konkurrenz schläft nicht. Und sie sucht selbst jeden Tag nach neuen Ideen für neue Inhalte, um noch mehr Besucher und Kunden zu gewinnen. Und sie schreiben darüber, auch auf ihrer eigenen Website. Das können wir uns zunutze machen. Indem wir bspw. Teilbereiche der konkurrierenden Website wie etwa einem Blog abonnieren, um über Neuigkeiten und aktuelle Ereignisse auf dem Laufenden zu bleiben. Dazu ist kein RSS Feed oder ein Newsletter notwendig.

Nehmen wir also an, der Konkurrent hat einen Blog und bietet keinen RSS Feed an. Mit Google Alerts können wir eine site: Abfrage erstellen, um über die neuesten Blogartikel auf dem Laufenden zu bleiben. Etwa so:

site:domain.de/blog/

Wobei nur die Blogadresse selbst angepasst werden muss.

Das geht auch für Teilbereiche einer Website. Häufig hat der Konkurrent auch andere Themengebiete, die mit unseren Themen nichts zu tun haben. Dann gebe ich die jeweiligen Hauptmenü-Pfade ein, die sich mit meinen Themen überlappen. Erstellt der Konkurrent nun irgendwann einen neuen Inhalt, werde ich darüber direkt informiert – und kann ebenfalls das Thema ebenfalls aufgreifen.

Blogideen von großen Playern

Je nach Suchanfrage kann man mit der site: Abfrage aber auch große Player „ausspähen“. Kombinieren wir die site: Abfrage mit einem Keyword, können wir z. B. von Herstellern immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Beispiel:

site:apple.com iphone 6

Mit dieser Abfrage erhalten wir relativ genaue News von der Seite apple.com zum neuen iPhone 6.

Andere Abfrage gefällig? Wie wäre es mit der Fachpresse? Nehmen wir z. B. einen Gourmetführer wie Gault Millau. Wenn ich hier aktuelle Meldungen aus einer bestimmten Region erhalten will, tippe ich einfach folgende Anfrage ein:

site:gaultmillau.de <REGION>

Wobei <REGION> durch einen beliebigen Ort, eine Stadt oder eine größere Region ersetzt werden kann.

Die Möglichkeiten sind sehr groß, breit gefächert und einfach geil.

Blogideen aus der Presse und Fachmagazinen

Mit der site: Abfrage kann ich aber noch mehr Informationen erhalten. Zum Beispiel über eine Region in Kombination mit einem Keyword. Etwa, wenn die Presse oder Fachzeitschriften darüber berichten.

Beispiele dafür wären bei globalen oder überregionalen Magazinen:

site:t3n.de Bilder SEO

Oder bei regionalen Zeitungen mit Bezug zu bestimmten Begriffen:

site:welt.de Restaurants <REGION>

BONUSTIPP: Blogidee: Sammlungen von Inhalten generieren

Übrigens: Eine geniale Idee für neue Inhalte ist auch die Erstellung von Seiten, die wiederum Sammlungen anderer Inhalte im Netz sind. Als Beispiel habe ich direkt nach der SMX in München 2014 die Seite → https://nextlevelseo.de/smx-muenchen-2014/ erstellt, auf der ich alle Recaps und News zur SMX München gesammelt habe. Das Sammeln der Informationen ließ sich natürlich nur mit Google Alerts bewerkstelligen. Aber so habe ich zum Einen neuen Inhalt und einzigartigen Inhalt geschaffen, der auch tausendfach aufgerufen wurde. Gleichzeitig habe ich einige geile Backlinks erstellt. Indem ich in die Linkliste meinen eigenen Recap verlinkt habe, der wiederum von anderen Recap-Schreibern kopiert und übernommen wurde. Ich schaffe also neuen, geilen Inhalt und verlinke mich selbst, indem ich anderen erlaube, den Inhalt zu übernehmen. Und das ohne Nachteile, denn ich habe ja kein aktives Linkbuilding betrieben noch einen minderwertigen Inhalt erstellt. Geile Sache also. 😀

Linkbuilding und Relationship-Building mit Google Alerts

Google Alerts können aber auch für das allgemeine Linkbuilding sehr sehr nützlich sein. Wir erhalten Infos über neue Inhalte, in denen wir möglicherweise nicht verlinkt wurden. Wenn wir uns aber geschickt anstellen, können wir mit sehr wenig Aufwand Backlinks auf diese neuen Inhalte zaubern. Sehen wir uns dazu ein paar Punkte an:

Jemand hat meinen Brand erwähnt

Hier ist es sehr einfach. Jemand hat unseren Brand oder unsere Domain direkt erwähnt und ggf. handelt auch der gesamte Artikel über uns. Das zu erfahren kann ich mit einer gewöhnlichen Abfrage in Google Alerts bewerkstelligen:

<Brandname>
<Brand-URL>
Beispiel: nextlevelseo.de

Werden wir jetzt irgendwo erwähnt, erhalte ich darüber eine Information. Wenn wir verlinkt sind, können wir mit einem Tweet oder einem Post auf Facebook oder Google+ uns darüber bedanken, was wiederum einen positiven Effekt auf das Denken des Gegenüber hat. „Hey, der hat sich sogar bedankt, obwohl ich ihm nicht bescheid gesagt habe.“ Das kommt immer gut. Gewonnen.

Wurden wir nicht verlinkt, können wir aber mit einem Tweet oder einem Post an den Redakteur oder an den Blogger einen Link ganz einfach erfragen. Denn er empfiehlt uns ja bereits. Es hindert ihn wenig daran, einen Link zur Seite zu setzen. Minimaler Aufwand für einen neuen Link.

Erwähnt uns jemand negativ, hat das aber auch was gutes. Denn wir können dann bspw. sehr schnell einen Kommentar auf dem Blog abgeben, um uns für eine zu schwache Leistung zu entschuldigen. Sowas wirkt auch glaubwürdig und authentisch und macht unsere Marke wiederum gut, obwohl schlecht über uns geschrieben wurde. Positiv-Beispiel: → Frank Fuchs im Kommentar auf meinen Recap zur SMX München 2014

Jemand hat meinen Konkurrenten erwähnt

Der nächste Step wäre, einen Alert über unsere direkten Konkurrenten anzulegen. Wann immer sie erwähnt werden, sollten wir darüber erfahren. Besonders dann, wenn unser Produkt bzw. unsere Dienstleistung besser sind als die der Konkurrenten.

Wenn dem so ist, können wir uns relativ leicht an den Webmaster, Blogger oder Redakteur wenden. Mit einem Hinweis, wie etwa „Hey, die Ware / das Tool / die Leistung haben wir auch. Willst du die mal testen?“

Wichtig dabei ist, dass wir den Konkurrenten bzw. den Artikel in der Anfrage nicht schlecht reden. Denn darüber hat der Blogger oder Redakteur auf der anderen Seite ja geschrieben. Im Gegenteil sollten wir aufzeigen, dass unsere Leistung das auch kann, oder sogar noch besser. Und als Ansporn für einen Artikel sollten wir den Gegenüber geradezu einladen, unser Produkt oder die Dienstleistung im vollen Umfang testen zu dürfen. Dann erhalten wir auch in sehr vielen Fällen eine positive Antwort und einen kostenlos erstellten Artikel des jeweiligen Bloggers/Redakteurs zu unseren Gunsten. Ohne selbst einen Artikel schreiben zu müssen…

Die Abfrage in Google Alerts ist gleich der der eigenen Brand-Abfrage. Nur, dass wir unseren eigenen Brand durch den Brand der Konkurrenz austauschen.

Jemand hat über ein wichtiges Produkt oder Dienstleiistung berichtet

Habe ich ein ganz spezielles Produkt mit einem eindeutigen Namen (wie etwa „iPhone 6“), so sollte man auf jeden Fall einen Alert mit allen zu übermittelnden Inhalten erstellen. So können wir tonnenweise Backlinks mit minimalen Aufwand generieren. Bei Produkten mit mehreren Keyword empfiehlt sich hier die Abfrage mit Anführungszeichen, um Exact Matches zu erhalten. Also wie etwa:

"iphone 6"
"Google Glass"
"Bäckerei in Stuttgart"
"Werkstatt in Offenburg"

Nehmen wir in einer solchen Abfrage einen regionalen Standort hinzu, erhalten wir zwar wesentlich weniger Alerts per Mail, dafür aber Ergebnisse, die ziemlich gut auf mein Produkt oder meine Dienstleistung (mit physikalischem Standort) zugeschnitten sind. Gerade hierüber lassen sich sehr leicht Backlinks generieren…

… wenn man es richtig macht. Eine Anfrage (per Mail, Post oder Tweet) wie diese hier wird nur selten funktionieren: „Hey, ich habe das Produkt/Dienstleistung (in der Region). Verlink mich mal.

Deutlich besser geht es, wenn man mehrere Links mitschickt. Wie etwa: „Hey, toller Artikel über die Werkstätten in Offenburg. Wie wäre es, wenn du eine Liste der Werkstätten noch in deinem Artikel hinzufügst? Wie etwa <LINK1>, <LINK2>, <LINK3>, etc.?“

Oder: Wenn wir bereits einen so geilen Inhalt erstellt haben, der geradezu in den neuen Inhalt des anderen gehört. Nehmen wir dazu an, wir haben bereits eine Top 10 Liste über die besten Gasthöfe in einer Region geschrieben und jemand bloggt über eines der bei uns erwähnten Restaurants in der Stadt. Dann reicht eine kurze Mail mit dem Hinweis: „Hey, toll, dass dir einige der Gasthöfe so gut gefallen haben. Was sagst du zu meiner Liste? Wäre die erwähnenswert für dich?

Das kann man noch damit kombinieren, dass man den potentiellen Linkpartner vorher auf seiner eigenen Seite selbst verlinkt. Dann fällt die Hemmung für den Anderen auf ein Minimum, uns nicht zu verlinken. (Warum solche reziproken Links nichts schlechtes sind, erkläre ich hier: → SEO Frage/Antwort: Sind reziproke Links schlecht?)

Jemand hat über ein wichtiges Keyword berichtet

Hier wird es relativ tricky, passende Tauschpartner zu finden. Aber generell kann man mit Google Alerts auch Keywords abfragen, die aber möglichst mit einem selbst zu tun haben. Je globaler die Abfrage geht, desto weniger Chancen hat man natürlich, verlinkt zu werden. Aber eine Chance ist trotzdem da.

Dazu geben wir in Google Alerts das jeweilige Keyword oder eine Keyword-Kombination ein, wahrscheinlich auch mit Anführungszeichen, um Exact Matches zu erhalten. Wie etwa:

„Urlaub in Südtirol“
„Restaurantführer Bayern“
„Highspeed Internet <ORT>“
„Hamster füttern“

Entsprechend für die jeweiligen Anfragen brauchen wir zwingend die richtigen Zielseiten und Inhalte dafür, um verlinkt zu werden. Sonst wird uns der Redakteur, Blogger oder Webmaster niemals freiwillig verlinken. Die Chancen erhöhen sich deutlich, wenn wir dafür Seiten und Inhalte haben, die viele Informationen enthalten und eben kein Produkt oder eine Dienstleistung in den Vordergrund stellen.Wenn das aber vorhanden ist und der Inhalt der Seite mit dem Artikel und den Zielen des anderen Webmasters/Bloggers/Redakteurs damit übereinstimmt, können wir hier und da einen kostenlosen Backlink auf eine entsprechende Anfrage erhalten.

Fortgeschrittene: Ganz bestimmte Seiten filtern

Mit bestimmten Abfragen können wir in Google Alerts auch Seiten vorfiltern, die bestimmte Kriterien enthalten. Eine ganze Liste an Abfragemöglichkeiten findet man auf SEO-United.de: Backlinks für SEO finden leicht gemacht!

Die Abfragen funktionieren dann besonders gut mit einem Keyword und einer der folgenden Phrasen. Wie etwa:

intext:““

  • intext:“Powered by WordPress“
    Zeigt nur Seiten an, die (meist kostenlose) Templates von WordPress benutzen. Sprich: >90% selbstgehostete WordPress-Blogs und -Seiten können wir damit erhalten.
  • intext:“blog.de“
    Zeigt nur Blogs an, die auf blog.de gelistet sind und (weitgehend) kostenlose Templates benutzen
  • intext:“interview“
    Artikel, die mindestens an einer Stelle mit dem Wort „Interview“ markiert sind. Hier kann man wahrscheinlich auch nach einem eigenen Interview anfragen.
  • intext:“sponsored“ / intext:“gesponsorter“
    Zeigt Artikel an, die als gesponsorte Artikel ausgewiesen sind. Ist mit absoluter Vorsicht zu genießen, da sie häufig gegen die Webmasterrichtlinien verstoßen! Wenn man auf Artikel mit Nofollow-Links steht, sollte das aber kein Problem sein.

intitle:““

  • intitle:“liste“ / intitle:“top“ / intitle:“beste“
    Sucht in etwa Top-X-Listen oder anderweitige Aufzählungsartikel zu einem bestimmten Thema heraus. Da kann man relativ leicht rein kommen.

inurl:““

  • inurl:“blog“
    Sucht nur Seiten raus, die in der URL die Phrase „blog“ beinhalten. Wie etwa blog/[…]
  • inurl:“news“
    Auch hier, sucht es nur Inhalte raus, die eben diese Phrase in der URL beinhalten. Wie etwa news/[…]
  • Die Liste könnte man unendlich weiter führen. Wie mit den Begriffen „interview“, „/p/“ (für Blogspot Posts), „nachrichten“, „category/<KEYWORD>“, etc.
  • inurl:“uni-“ / inurl:“fu-“ / inurl:“tu-
    Gibt nur Seiten aus, die in der URL (sehr wahrscheinlich) Teile beinhalten, die einer Universität oder Hochschulen zugeordnet werden können.
  • inurl:“phpbb“ / inurl:“wordpress“
    Gibt Forenbeiträge oder Blogartikel aus, die auf PHPBB bzw. WordPress basieren und die auch unter einer entsprechenden URL mit gehostet werden. Im Prinzip können das auch weitere Ordner sein, wie „joomla“ oder „typo3“. Hinweis: Sollte aus Qualitätsgründen nicht wirklich eingesetzt werden, da in fast allen Fällen minderwertig.

site:““

  • site:wordpress.com (und andere)
    Ein Alert mit der Einstellung gibt nur Blogs aus, die auf WordPress.com gehostet sind. Ähnliche Abfrage wie bei anderen Bloghostern, wie site:blogspot.com oder site:blog.de

Domainendungen / TLDs

  • site:.org
    Gibt nur Domains aus, die mit der TLD .org enden
  • Gilt natürlich für jede andere TLD, wie etwa „.info“, „.gov“ oder „.com“

Profis: Google Alerts: Alle Operatoren aufgelistet

Alle möglichen Google Suchoperatoren, die mit Google Alerts funktionieren und entsprechende Beispiele dafür:

Exaktes Wort oder Wortgruppe finden (Exact Match) – „“

Gibt nur Alerts aus, die exakt mit der Suchanfrage übereinstimmen. Ähnliche Suchanfragen (z. B. mit Füllwörtern wie „im“ oder „in“) werden häufig nicht ausgegeben.

"<Keyword1>"
"<Keyword1> <Keyword2>"
"Werkstatt Stuttgart"
"Bäckerei in Offenburg"

Wörter ausschließen – Minuszeichen „-„

In Kombinationen kann es sinnvoll sein, bestimmte Phrasen auszuschließen. Wie etwa:

<KEYWORD1> -<KEYWORD2>
Bäckerei Offenburg -Gengenbach
Werkstatt Stuttgart -Cannstatt

Spezielle Abfrage einer Domain

Zeigt nur Ergebnisse einer bestimmten Domain an.

site:domain.de
site:meineseite.wordpress.com

Wenn neue Inhalte einer Webseite sehr ähneln – related:

Wenn neue Domains/Websites auf dem Markt erscheinen, welche sehr große Ähnlichkeit zu einer (eingegebenen) Website aufweisen. Sehr gut, um neue Konkurrenten mit einem Mal zu identifizieren.

related:<domain.de>
related:nextlevelseo.de

Platzhalter * – (z. B. bei Exact Match)

Platzhalter können bei Exact Match Abfragen eingebaut werden. Etwa, wenn man drei bestimmte Begriffe sucht, aber zwischen dem zweiten und dritten Begriff ein oder mehrere Füllwörter vorhanden sein dürfen.

"<KEYWORD1> <KEYWORD2> * <KEYWORD3>"
"Hotel Tirol * Skifahren"
"Werkstatt Stuttgart * Hagelschaden"

Mehrere Abfragen kombinieren – OR

Wenn Keyword-Kombinationen variieren können, ist der OR-Suchoperator sehr hilfreich. Wie etwa:

<KEYWORD1> <KEYWORD3> OR <KEYWORD2> <KEYWORD3>
 Fußball WM 2018 OR Fußball WM 20212
 Urlaub Offenburg OR Urlaub Ortenau
 iPhone 6 OR iPhone 5

Im bestimmten Zahlenbereich suchen – ..

Man kann mit Suchoperatoren aber auch Zahlen suchen. Wie etwa Produkte, die sich in einem bestimmten Preisbereich befinden.

<KEYWORD> <PREIS1>..<PREIS2>
Smartphone 50 €..100€
Wellnessurlaub 500 €..800€

Auf die geeigneten Google Alerts muss man selbst kommen…

Welche Google Alerts man sich erstellt, darauf muss man selbst kommen. Denn jede Branche ist unterschiedlich. Und jede Intention für einen Alert ist es ebenfalls. Es gilt also, zu experimentieren. Der Vorteil: Man kann so viele Alerts erstellen, wie man will. Und man kann auch jederzeit einen Alert wieder abbestellen, wenn der Alert nicht die erwünschten Mails liefert.

Aber am Ende hilft nur die Eigeninitiative. Man muss es selbst angehen und schauen, welche Alerts für einen sinnvoll sind und welche nicht.

Fazit: Google Alerts sind für SEOs und Online Marketer einfach genial

Dennoch: Die Google Alerts helfen bei der täglichen und wöchentlichen Recherche nach neuen Informationen und potentiellen Linkpartnern ungemein. Und damit meine ich, das Tool ist extrem geil. Wenn es einmal für alle Abfragen richtig eingestellt ist, erhält man ohne Eigenrecherche die besten Linkpartner, die man sich nur wünschen kann. Und gleichzeitig auch neues Material und Informationen, die man in eigenen Content umsetzen kann.

Google Alerts? Auf jeden Fall ein geiles Tool für Suchmaschinenoptimierer!

4 Comments

  1. Sehr interessantes Tool. Hätte ich das etwas früher gewusst, hätte ich mir viele Stunden der Arbeit erspart 🙁 Die Beobachtung und Auswertung der Mitbewerber hat mir dabei geholfen, eine bessere Position bei Google zu erreichen. Dies war allerdings mit sehr hohem Aufwand verbunden.

  2. Hi,
    Alerts setze ich schon lange ein, aber die tollen Operatoren hier kannte ich noch nicht.

    Danke,
    David

  3. Hallo Pascal,
    bin durch Zufall über deinen Artikel gestolpert !
    Ich muss sagen, dass ich Google Alerts noch gar nicht kannte und es gleich mal ausprobieren werde !
    Vielen Dank für die ausführliche Darstellung.
    Mal schauen, wie ich mich da einfummel.

    Viele Grüße
    Stephan

  4. Pascal, ich kenne Google Alerts zwar auch schon für die News Gewinnung, aber
    dieses „Tool“ für die Keyword Gewinnung gezielt einzusetzen, war mir so noch
    nicht bekannt; guter Artikel von Dir, vielen Dank.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *